18. Juni 2020 Carmen Graf

Was ist eigentlich Dry Needling? Hat das etwas mit Akkupunktur zu tun und tut das weh?

In meiner Praxis verwende ich das Dry Needling (Trockenes Nadeln) als eine sehr wirksame Ergänzung zur manuellen Triggerpunkttherapie. Ausgeführt werden darf diese Behandlung nur von speziell ausgebildeten Physiotherapeut*innen und Ärzt*innen. Wie der Name schon sagt, wird dabei mit einer sterilen Akkupunktur-Nadel in den Triggerpunkt (lokal begrenzte Verhärtungen in der Skelettmuskulatur) eingestochen. Dieser Einstich erzeugt eine lokale Zuckungsreaktion, die die meisten Patienten als „Wohlfühlschmerz“ wahrnehmen. Der Nadelstich an sich ist – ähnlich wie bei der Akkupunktur – kaum spürbar und regt den Stoffwechsel der verspannten Muskulatur und Faszien an. Zusätzlich wir die Lokale Entzündungsreaktion gehemmt und die Funktion der Gewebe verbessert. Dry Needling ist eine hervorragende Methode, um betroffene myofasziale Strukturen nachhaltig und meist dauerhaft zu lösen. Ich arbeite in meiner Praxis schon lange und erfolgreich mit dieser Methode und berate Sie gerne persönlich zu diesem Thema.

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